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(Lieber Leser, täglich bekomme ich viele Anrufe, bei denen ich nach Vielem in Zusammenhang mit der Vitiligo gefragt werde. Obwohl diese Anrufer meine Internetseite "kurz geöffnet" haben, fragen sie mich Dinge, die auf dieser Seite bereits beantwortet sind. Das liegt natürlich an der Scheu, die große Menge Text auf dieser Seite durchzulesen. Da ruft man lieber gleich an und fragt. Kann ich verstehen! Das aber kostet mich sehr viel Zeit. Daher die Bitte: erst wenigstens diese Kurzfassung lesen, vieleicht noch einiges, worauf ich hier im Text verweise (einige "Hauptpunkte" und "Unterpunkte" dieser Seite). Wenn dann noch Fragen offen bleiben, besonders persönliche: natürlich gerne anrufen oder eine Mail mit Ihren Fragen an mich senden!)

thomas.matschurat@t-online.de , Telelefon: siehe unter "Kontakt" (dunkelblauer Button in der Leiste oben!)

Bitte beachten Sie für Fragen zur oder vor einer Behandlung durch unsere Praxis auch die Internetseite: www.meine-gesundheit.com  !


- Vitiligo ist behandelbar.

 - Zu den Behandlungschancen/Erfolgschancen siehe Hauptpunkt „Anmerkungen“ Unterpunkt Erfolgszahlen“.

- Wir behandeln ausschließlich mit körperharmonischen Stoffen (Stoffen, die im Organismus natürlicherweise vorkommen und für den normalen, gesunden Stoffwechsel notwendig sind (konzentrierte sog. essentielle Nährstoffe). Detailes unter Hauptpunkt "Therapie", Unterpunkt "Stoffe".

- Wir behandeln mit Stoffen, die die Pigmentzellen benötigen, um Pigmente herzustellen.

- Wir behandeln mit Stoffen, die den Homocysteinspiegel senken (man vermutet, dass Homocystein eine behindernde Rolle bei der Pigmensynthese spielt).

- Wir behandeln mit Antioxidantien (verschiedene Arbeiten, zu finden in Medline und auch in unserer Studiensammlung (siehe Hauptpunkt „Therapie, Unterpunkt „Studien“!) weisen nach, dass freie Radikale oder Prooxidantien eine Rolle bei Vitiligo spielen. Antioxidantien neutralisieren freie Radikale.

- Zu jeder wirksamen Behandlung der Vitiligo gehört eine adäquate UV-Bestrahlung (näheres unter Hauptpunkt „Therapie“, Unterpunkt „Bestrahlung“).

- Obwohl Sonne bei Vitiligo nur vorsichtig genossen werden sollte (stets den Sonnenbrand auf der Vitiligohaut vermeiden), kann die Sonne auch zur Repigmentierung genutzt werden und damit gelegentlich die „künstliche“ Bestrahlung von Zeit zu Zeit damit ersetzt werden.

Anmerkung zur UV-Bestrahlung durch die natürliche Sonne:

Einen sehr guten Sonneschutz (statt z.B der Verwendung von "Sonnencreme") bietet eine Filterfolie, die sehr wirkungsvoll vor Sonnenbrand schütz und dennoch alle "gesunden" Anteile der Sonnenstrahlung wirksam werden läßt (Vitamin D-Produktion, Immunmodulation, Pigmentsynthese).

Näheres hierzu finden Sie unter: www.heliovital.de (oder www.heliovital.com).


- Nebenwirkungen der verordneten Stoffe sind nicht zu erwarten (siehe hierzu Hauptpunkt „Therapie“, Unterpunkt „Nebenwirkungen“.

Vitiligoverbreitung in der Bevölkerung: Vitiligo ist über alle Rassen, alle Hautfarben, alle Kontinente und Klimazonen, damit aber auch über alle Ernährungskulturen rel. gleichmäßig verteilt (etwa 2% der Weltbevölkerung).
Damit scheint deutlich, dass weder Ernährungsgewohnheiten, noch andere Lebensgewohnheiten oder Umwelteinflüsse oder die Menge der durchschnittlichen Sonnenbestrahlung eine Rolle bei der Ursache der Vitiligo spielen.
Das sei gesagt, weil viele unserer Patienten anfragen, was sie wohl falsch gemacht haben, bei ihren Lebensgewohnheiten, das ev. zur Vitiligo geführt haben könnte, oder was sie tun könnten, um sie wieder „loszuwerden“ ( z.B. ihre Essgewohnheiten betreffend). Die Antwort lautet: vermutlich nichts, was solche oben genannten Faktoren betrifft.

Bestimmte Vitiligo-Areale können spontan wieder verschwinden (aber dann auch wiederkommen). Dies ist aber seltener, als die Progression, also die Verschlechterung der Vitiligo. Gelegentlich kann eine Vitiligo auch über viele Jahre unverändert bleiben.

- In welchem Alter tritt Vitiligo auf? Vitiligo kann im ersten Lebensjahr auftreten (d.h. eigentlich mit der Geburt). Sie kann aber auch mit 50, 60, 70 LJ auftreten oder zu jedem Lebensalter zwischen Geburt und Alter.

- Vitiligo ist wahrscheinlich vor allem eine Stoffwechselvariante, die genetisch bedingt ist.

Eltern oder Großeltern können „Vitiligoträger“ sein (genetisch), ohne dass sich die Vitiligo äußerlich manifestiert (sichtbar wird). Dann zeigt sich die Vitiligo eventuell nur bei den Kindern, die dann glauben, Vitiligo käme in ihrer Familie nicht vor.

Manchmal bekommen Kinder beispielsweise mit 23 eine Vitiligo, ein Elternteil aber vielleicht erst mit 60 oder später.

- Statistisch häufig tritt Vitiligo gleichzeit mit einer sog. Hashimototyreoiditis auf (eine wahrscheinlich durch Autoimmunprozesse bedingte chronische Entzündung der Schilddrüse, die mit der Zeit zum Funktionsausfall der Schilddrüse führt). Eine ursächliche Behandlung der Hashimoto-Tyreoiditis gibt es nicht (Übliche Therapie: Schilddrüsenhormon- Substitution). Eine Behandlung der Hashimo Tyreoiditis hat keinen therapeutischen Einfluß auf eine Besserung der Vitiligo.

- Äußere Faktoren betreffend, die nach Beobachtungen eine Vitiligo auslösen (nicht verursachen!) oder verstärken können, lesen Sie bitte unter „Ursachen“.

- Ist eine Vitiligo bei einer erfolgreichen Behandlung für immer geheilt ? Nein! (siehe dazu Hauptpunkt „Anmerkungen“).

-Wenn die Vitiligo zwar behandelbar aber nicht heilbar ist, womit muss ein Vitiligopatient auch bei erfolgreicher Repigmentierungsbehandlung in der Zukunft rechnen?

Prinzipiell kann die Vitiligo immer wieder auftreten. Dies kann schon nach kurzer Zeit sein (wenige Monate), oder erst nach Jahren. Vielleicht tritt sie auch gar nicht mehr auf, was aber eher unwahrscheinlich ist.

Sollte die Vitiligo erneut auftreten, dann müsste man die Therapie, von der man weiß, sie war erfolgreich, erneut ansetzen.

-Gibt es ev. doch eine Möglichkeit, ein erneutes Auftreten der Vitiligo zu verhindern?

 Auch, wenn ich dies nicht beweisen kann (fehlende Langzeitbeobachtungen), so kann man aus einer erfolgreichen Therapie mit unseren Therapiestoffen mit gutem Grund schließen, das diese Stoffe einen wichtigen Beitrag im Stoffwechsel zur „Heiling“ der Vitiligo geleistet haben (relativer Mangel bei Vitiligopatienten?), insbesondere, wenn Patienten zuvor schon verschiedene Therapien versucht haben, die auch eine UV-Therapie beinhaltet haben, die aber ohne unsere empfohlenen Therapiestoffe nicht repigmentierten.

Da diese Stoffe aber durchwegs einen natürlichen Anteil dessen darstellen, was unser Organismus zur Gesunderhaltung benötigt, so schlage ich unseren Patienten vor, diese erfolgreichen Stoffe auch nach dem Ende einer aktuellen Vitiligotherapie präventiv und auf Dauer in einer geringeren Dosierung weiter einzunehmen. Eine solche Dosis liegt in etwa bei der halben Dosis, verglichen mit der therapeutischen Dosierung.

Ob ein Wiederauftreten der Vitiligo hiermit tatsächlich verhindert werden kann, müssen wir abwarten, da hier noch, wie oben gesagt, die Langzeiterfahrung fehlt.  

- Was wir in unserer Therapie nicht anwenden: Khelin, Psoralen, Vitix, Placenta, totes Meer-Salz.

- Was wir unter Umständen zusätzlich anwenden, wenn sich die Vitiligo nach 6 Monaten als resistent erweist: Elidel oder Protopik oder ev. Psorcutan oder Daiwonex.

- In welcher Form die Repigmentierung erfolgt und wie lange es dauern kann, bis sich eine Repigmentierung einstellt, lesen Sie bitte unter „Anmerkungen“.

- Kosten und Erstattung: die Kosten für unsere Behandlung und für die verordneten Stoffe finden Sie unter Hauptpunkt "Therapie", Unterpunkt "Kosten".

Unsere Beratungskosten und sonstige ärztliche Leistungen werden von den privaten Versicherungen erstattet (wir haben aber keine Kassenpraxis; „Kassenpatienten“ müssen also leider diese Kosten selber tragen).

Die Kosten für unsere Verordnungen (Präparate) werden m e i s t (aber nicht immer) von den Privatversicherungen zum größten Teil bezahlt. Manchmal allerdings erst, nachdem wir ein Gutachten an die Versicherung schreiben.

Die Kassen zahlen für keine der verordneten Stoffe, auch wenn sie von einem Kassenarzt rezeptiert würden. Kassen zahlen nur für so genannte „zugelassene Arzneimittel“, womit bedauerlicherweise jegliche andere wirksame Medizin diskreditiert wird, also in den Geruch kommt, nichts zu taugen. Die medizinische gute Wirkung einer Verordnung hat aber nichts damit zu tun, ob sie von den Kassen erstattet wird. Dies ist mehr ein politisches, als ein wissenschaftliches Problem. 

 Zum Auffinden weiterer Informationen, beachten Sie bitte das Inhaltsverzeichnis dieser Webseite auf  „Home“ (= 1. Seite dieser Internetseite)