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(Lieber Leser, täglich bekomme ich viele Anrufe, bei denen ich nach Vielem in Zusammenhang mit der Vitiligo gefragt werde. Obwohl diese Anrufer meine Internetseite "kurz geöffnet" haben, fragen sie mich Dinge, die auf dieser Seite bereits beantwortet sind. Das liegt natürlich an der Scheu, die große Menge Text auf dieser Seite durchzulesen. Da ruft man lieber gleich an und fragt. Kann ich verstehen! Das aber kostet mich sehr viel Zeit. Daher die Bitte: erst wenigstens diese Kurzfassung lesen, vieleicht noch einiges, worauf ich hier im Text verweise (einige "Hauptpunkte" und "Unterpunkte" dieser Seite). Wenn dann noch Fragen offen bleiben, besonders persönliche: natürlich gerne anrufen oder eine Mail mit Ihren Fragen an mich senden!)

thomas.matschurat@t-online.de , Telelefon: siehe unter "Kontakt" (dunkelblauer Button in der Leiste oben!)

Bitte beachten Sie für Fragen zur oder vor einer Behandlung durch unsere Praxis auch die Internetseite: www.meine-gesundheit.com  !




Kurzfassung zu den wichtigsten Punkten unserer Behandlung der Vitiligo:

- Kann man eine Vitiligo erfolgreich behandeln ? ja!

- Kann man Vitiligo heilen ? nein!

Was ist der Unterschied zwischen Vitiligo Behandlung und Vitiligo Heilung ?

Die Antwort im Text weiter unten!

Wie wird Vitiligo nach unserem Ansatz grundsätzlich behandelt?

Die Vitiligo Behandlung ist eine Kombination aus der

-Einnahme von natürlichen Stoffen (konzentrierten Nahrungsbestandteilen)
und
-einer Bestrahlung mit Sonne oder Geräten, die die Sonnenbestrahlung ersetzen.

Welche Stoffe werden bei der Vitiligobehandlung benötigt?

 -        Es sind zum Einen Stoffe, die bei jedem Menschen grundsätzlich die  natürliche  Voraussetzung zur  Bildung des  Hautpigmentes   (  Melanin )  sind ( Siehe auch : Pigmentbildung )
Es sind zum anderen Stoffe, die einen überschüssigen „  Homocysteinspiegel  “  auf natürliche Weise senken.

 -        Es sind drittens Stoffe, die den Überschuß an aggressiven freien Radikalen  senken (siehe auch: wikipedia !).

Letztere schädigen Zellen (auch die Pigmentzellen) oder deren Stoffwechsel und können sogar „ rein chemisch“ vorhandene Pigmente „bleichen“ ( z.B. H2O2).

Solche schützende Stoffe zum Schutz vor freien Radikalen nennt man Antioxidantien.

Haben die von uns verwendeten Stoffe zur Behandlung der Vitiligo Nebenwirkungen?

In der empfohlenen Tagesdosis haben die Stoffe keine Nebenwirkungen. Es sind ja ohnedies lediglich Nahrungsbestandteile, meist sogen, Essentielle Nährstoffe,  wenn auch konzentrieter, als dies in reinen Nahrungsmitteln selbst der Fall sein kann.


UV Bestrahlung:

Bezüglich der therapeuitischen UV-Bestrahlung geben wir einen detailierten Bestrahlungsplan. (mehr dazu an anderer Stelle.).

Anmerkung zur Verwendung der natürlichen Sonne zur Förderung einer Repigmentierung:

Menschen mit Vitiligo sind (meist) empfindlicher gegenüber den Wirkungen der natürlichen Sonne auf die Haut (Sonnenbrand!) und sollten dies bei Sonnenexposition beachten.

Zur gefahrloseren Nutzung der natürlichen Sonne auch zur Repigmentierung gibt es aber eine Sonnen-Filterfolie.


Menschen mit Vitiligo sind (meist) empfindlicher gegenüber den Wirkungen der natürlichen Sonne auf die Haut (Sonnenbrand!) und sollten dies bei Sonnenexposition beachten.

Zur gefahrloseren Nutzung der natürlichen Sonne auch zur Repigmentierung gibt es aber eine Sonnen-Filterfolie , die sehr wirkungsvoll vor Sonnenbrand schütz und dennoch alle "gesunden" Anteile der Sonnenstrahlung wirksam werden läßt (Vitamin D-Produktion, Immunmodulation, Pigmentsynthese).

Näheres hierzu finden Sie unter: www.heliovital.de (oder www.heliovital.com).

Zurück zu der Frage nach dem Unterschied zwichen

"  Vitiligo Heilung "

und erfolgreicher

“ Vitiligo Behandlung „  :


Der Erfolg der Behandlung der Vitiligo bei unserer Therapie  ist eine Repigmentierung der weißen Hautareale.
Selbst wenn alle weißen Hautflecken bei der Behandlung repigmentieren, so ist dies dennoch keine „Heilung“ der Vitiligo im engeren Sinne.

Warum ist dies so? 


Die Vitiligo ist vor allem eine  genetische Prädispesition.

Die Genaustattung eines Menschen kann  durch Therapie (heute noch nicht) zuverlässig und  sinnvoll modofiziert  werden.

Nur dies aber würde eine Heilung von Vitiligo im engeren Sinne bedeuten.

Damit bleibt auch bei erfolgreicher Behandlung der Vitiligo die Bereitschaft der Vitiligo, unter bestimmten Umständen durch auslösende Faktoren  erneut manifest, also wieder sichtbar zu werden, weiterhin potentiell erhalten.

Bei erfolgreicher Repigmentierung mit unserem Vitiligo Behandlungsansatz kann aber die Wahrscheinlichkeit  doch einmal wieder Pigmente zu verlieren dadurch verringert werden, dass die erfolgreich eingesetzten Stoffe in niedrigerer Dosierung weiter verwendet werden.

Neuer Absatz

-Wenn die Vitiligo zwar behandelbar aber nicht heilbar ist, womit muss ein Vitiligopatient auch bei erfolgreicher Repigmentierungsbehandlung in der Zukunft rechnen?

Prinzipiell kann die Vitiligo immer wieder auftreten. Dies kann schon nach kurzer Zeit sein (wenige Monate), oder erst nach Jahren. Vielleicht tritt sie auch gar nicht mehr auf, was aber eher unwahrscheinlich ist.

Sollte die Vitiligo erneut auftreten, dann müsste man die Therapie, von der man weiß, sie war erfolgreich, erneut ansetzen.

-Gibt es ev. doch eine Möglichkeit, ein erneutes Auftreten der Vitiligo zu verhindern?

 Auch, wenn ich dies nicht beweisen kann (fehlende Langzeitbeobachtungen), so kann man aus einer erfolgreichen Therapie mit unseren Therapiestoffen mit gutem Grund schließen, das diese Stoffe einen wichtigen Beitrag im Stoffwechsel zur „Heiling“ der Vitiligo geleistet haben (relativer Mangel bei Vitiligopatienten?), insbesondere, wenn Patienten zuvor schon verschiedene Therapien versucht haben, die auch eine UV-Therapie beinhaltet haben, die aber ohne unsere empfohlenen Therapiestoffe nicht repigmentierten.

Da diese Stoffe aber durchwegs einen natürlichen Anteil dessen darstellen, was unser Organismus zur Gesunderhaltung benötigt, so schlage ich unseren Patienten vor, diese erfolgreichen Stoffe auch nach dem Ende einer aktuellen Vitiligotherapie präventiv und auf Dauer in einer geringeren Dosierung weiter einzunehmen. Eine solche Dosis liegt in etwa bei der halben Dosis, verglichen mit der therapeutischen Dosierung.

Ob ein Wiederauftreten der Vitiligo hiermit tatsächlich verhindert werden kann, müssen wir abwarten, da hier noch, wie oben gesagt, die Langzeiterfahrung fehlt.  

- Was wir in unserer Therapie nicht anwenden: Khelin, Psoralen, Vitix, Placenta, totes Meer-Salz.

- Was wir unter Umständen zusätzlich anwenden, wenn sich die Vitiligo nach 6 Monaten als resistent erweist: Elidel oder Protopik oder ev. Psorcutan oder Daiwonex.

- In welcher Form die Repigmentierung erfolgt und wie lange es dauern kann, bis sich eine Repigmentierung einstellt, lesen Sie bitte unter „Anmerkungen“.

- Kosten und Erstattung: die Kosten für unsere Behandlung und für die verordneten Stoffe finden Sie unter Hauptpunkt "Therapie", Unterpunkt "Kosten".

Unsere Beratungskosten und sonstige ärztliche Leistungen werden von den privaten Versicherungen erstattet (wir haben aber keine Kassenpraxis; „Kassenpatienten“ müssen also leider diese Kosten selber tragen).

Die Kosten für unsere Verordnungen (Präparate) werden m e i s t (aber nicht immer) von den Privatversicherungen zum größten Teil bezahlt. Manchmal allerdings erst, nachdem wir ein Gutachten an die Versicherung schreiben.

Die Kassen zahlen für keine der verordneten Stoffe, auch wenn sie von einem Kassenarzt rezeptiert würden. Kassen zahlen nur für so genannte „zugelassene Arzneimittel“, womit bedauerlicherweise jegliche andere wirksame Medizin diskreditiert wird, also in den Geruch kommt, nichts zu taugen. Die medizinische gute Wirkung einer Verordnung hat aber nichts damit zu tun, ob sie von den Kassen erstattet wird. Dies ist mehr ein politisches, als ein wissenschaftliches Problem. 

 Zum Auffinden weiterer Informationen, beachten Sie bitte das Inhaltsverzeichnis dieser Webseite auf  „Home“ (= 1. Seite dieser Internetseite)


-Vitiligoverbreitung in der Bevölkerung:

Vitiligo ist über alle Rassen, alle Hautfarben, alle Kontinente und Klimazonen, damit aber auch über alle Ernährungskulturen rel. gleichmäßig verteilt (etwa 2% der Weltbevölkerung).
Damit scheint deutlich, dass weder Ernährungsgewohnheiten, noch andere Lebensgewohnheiten oder Umwelteinflüsse oder die Menge der durchschnittlichen Sonnenbestrahlung eine Rolle bei der Ursache der Vitiligo spielen.

Das sei gesagt, weil viele unserer Patienten anfragen, was sie wohl falsch gemacht haben, bei ihren Lebensgewohnheiten, das ev. zur Vitiligo geführt haben könnte, oder was sie tun könnten, um sie wieder „loszuwerden“ ( z.B. ihre Essgewohnheiten betreffend). Die Antwort lautet: vermutlich nichts, was solche oben genannten Faktoren betrifft.

Bestimmte Vitiligo-Areale (also weiße Hautregionen) können spontan wieder verschwinden (aber dann auch wiederkommen). Dies ist aber seltener, als die Progression, also die Verschlechterung der Vitiligo. Gelegentlich kann eine Vitiligo auch über viele Jahre unverändert bleiben.

- In welchem Alter tritt Vitiligo auf? Vitiligo kann im ersten Lebensjahr auftreten (d.h. eigentlich mit der Geburt). Sie kann aber auch mit 50, 60, 70 LJ auftreten oder zu jedem Lebensalter zwischen Geburt und Alter.

- Vitiligo ist wahrscheinlich vor allem eine Stoffwechselvariante, die genetisch bedingt ist.

Eltern oder Großeltern können „Vitiligoträger“ sein (genetisch), ohne dass sich die Vitiligo äußerlich manifestiert (sichtbar wird). Dann zeigt sich die Vitiligo eventuell nur bei den Kindern, die dann glauben, Vitiligo käme in ihrer Familie nicht vor.

Manchmal bekommen Kinder beispielsweise mit 23 eine Vitiligo, ein Elternteil aber vielleicht erst mit 60 oder später.

- Statistisch häufig tritt Vitiligo gleichzeit mit einer sog. Hashimototyreoiditis auf (eine wahrscheinlich durch Autoimmunprozesse bedingte chronische Entzündung der Schilddrüse, die mit der Zeit zum Funktionsausfall der Schilddrüse führt).

Eine ursächliche Behandlung der Hashimoto-Tyreoiditis gibt es nicht (Übliche Therapie: Schilddrüsenhormon- Substitution).
Eine Behandlung der Hashimo Tyreoiditis hat aber  keinen therapeutischen Einfluß auf eine Besserung der Vitiligo.

- Äußere Faktoren betreffend, die nach Beobachtungen eine Vitiligo auslösen (nicht verursachen!) oder verstärken können, lesen Sie bitte unter „Ursachen“ (Button "Ursachen") .genetische Prädispesition