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Erfolgsaussichten der Behandlung

Ich möchte hier vorausschicken, dass es dem Arzt nicht gestattet ist, konkrete, in Zahlen oder Prozenten angegebene Erfolgsaussichten über welche Art der Behandlung auch immer, im Internet bekannt zu geben. Diese Regellung gilt vor allem, weil solche Angaben werbenden Charakter hätten. Dem Arzt ist es aber untersagt, Werbung für Behandlungen in dieser Form zu betreiben. Aufklärende oder erklärende Informationen oder die Bekanntgabe veröffentlichter Studienergebnisse, die keinen Werbecharakter haben, sind dagegen erlaubt.

 
Die Erfolgsaussichten einer Behandlung lassen sich seriös nur an entsprechenden Behandlungsstudien ermessen.

 Solche wissenschaftlichen, veröffentlichten Studien habe ich auf dieser Internetseite für die einzelnen Stoffe, mit denen wir behandeln unter dem Kapitel „Therapie“ Unterpunkt „Studien“ angegeben.

Dort finden Sie aber, wie erwähnt, nur Studien, die sich auf die Anwendung einzelner Stoffe zur Behandlung der Vitiligo (immer zusammen mit einer adäquaten UV-Bestrahlung) beziehen.

Unser Konzept aber kombiniert eine Reihe der Stoffe miteinander, für die entsprechende Studien und damit auch statistische Behandlungsergebnisse vorliegen, und zusätzlich verordnen wir noch einzelne Stoffe, über die es keine Studien in Zusammenhang mit der Vitiligo gibt, die wir aber aus unseren biochemischen Erkenntnissen und Beobachtungen heraus bei der Behandlung der Vitiligo für sinnvoll halten.

Zu diesem unserem eigenen „Gesamtkonzept“ der Vitiligobehandlung aber gibt es keine wissenschaftlichen Studien. Solche Studien kann es auch nicht geben, da in Studien jeweils nur einzelne Stoffe, Nahrungsmittel oder Ernährungsformen auf ihre Wirkung bei bestimmten Krankheiten oder Symptomen untersucht werden, nicht aber die Kombinationen vieler einzelner Stoffe. Solche Kombinationen sind vielmehr das Feld des behandelnden Arztes, nicht das der Forschung.

Dagegen aber gibt es unsere „hauseigene“ Praxisstatistik, die natürlich nicht den Charakter oder die Aussagekraft einer wissenschaftlich fundierten und kontrollierten Studie haben kann. Dennoch ist solch eine sorgfältig erarbeitete „Hausstatistik“ für den Arzt und den Patienten durchaus relevant und informativ und verschafft eine Orientierung über den Stellenwert einer solchen Behandlungskombination.

Diese hauseigene Statistik darf ich aber (siehe oben!) nicht in einem öffentlichen Netz, wie das Internet, bekannt geben. Allerdings kann ich darüber Auskunft geben, wenn interessierte Patienten individuell, z.B. per eMail bei mir anfragen.

Soviel darf ich allerdings hier bereits aussagen: die hauseigenen statistischen Behandlungsergebnisse unserer Kombinationstherapie sind besser, als die Behandlungsergebnisse in den veröffentlichten Studien zu den einzelnen Komponenten unserer Therapie. 

Bei solch einer Statistik bezüglich Erfolgsausichten der Behandlung der Vitiligo nach unserem Konzept muss grundsätzlich bedacht werden:

-         kaum ein Patient, der uns bisher aufgesucht hat, hat verglichen mit Anderen den gleichen prozentualen Grad der Vitiligoausbreitung auf seiner Haut (mancher hat nur 2% od. 3 % oder weniger „Vitiligohaut“, andere haben 40% oder 50% oder mehr Prozent ihrer Haut von Vitiligo betroffen.

-         Kaum ein Patient hat das gleiche „Pattern“ seines Hautbefalles (also die Verteilung auf die verschiedenen möglichen Hautareale (Gesicht, oder Hände, Brust oder Rücken, Ellbogen oder Achseln, Schienbein, Füße, etc., etc., …)). Manche sind in vielfältigen Bereichen betroffen, andere nur an einer Stelle oder an wenigen.

-         Manche Patienten haben erst seit kurzem Vitiligo, manche schon seit 20 Jahren, manche sind zwischen 10 und 25 Jahre alt, andere über 50.

Diese verschiedenen Betroffenheitsgrade und unterschiedlichen Lokalisationen der Vitiligo sowie Alter des Patienten und Zeit des Vitiligobefalles in Jahren machen es sehr schwer,  Aussagen über die Repigmentierungschancen für den Einzelnen zu machen, einmal in Bezug auf ein Ansprechen auf die Therapie überhaupt, zum anderen aber auch in Bezug auf den zu erzielenden Repigmentierungsgrad.

Um das ein wenig zu verdeutlichen:

Es kann jemand eine 40% Depigmentierung im Gesicht haben und bei einer Behandlung zu 90 repigmentieren.

 Es kann ein anderer eine 10% Depigmentierung im Gesicht haben und nur zu 50 % repigmentieren.

Das sichtbare Endergebnis kann bei beiden gleich sein, aber der eine hat nur zu 50% repigmentiert, der andere zu 90 %, obwohl beide am Ende gleich aussehen.

(Es kann natürlich auch sein, dass jemand nur einen 5%gen Befall seiner Gesichtshaut hat und gar nicht repigmentiert.)

Andererseits: wenn jemand zu 50 % depigmentiert war und zu 50% repigmentiert, so hat dieser wesentlich mehr Repigmentierungsfläche gewonnen, als wenn jemand nur zu 5 % depigmentiert war und zu 90% repigmentiert.

Im ersten Falle wird zwar eine große Hautfläche repigmentieren, aber der Patient bleibt zu 25 % noch von Vitiligoflächen betroffen, der andere hat wenig Fläche repigmentiert, hat aber kaum noch sichtbar betroffene Hautstellen.

Ich könnte noch viele Beispiele dafür angeben, warum es kaum möglich ist, eine individuelle oder eine pauschale Erfolgsstatistik anzugeben, mit der ein einzelner Betroffener seine eigenen Repigmentierungschancen voraussehen könnte und wie befriedigend das Endergebnis sein wird (insbesondere im Hinblick auf das letztgenannte Beispiel).

Ich habe daher vereinfachend, unabhängig vom Depigmentierungsgrad und unabhängig von der Lokalisation der Vitiligo eine Definition für einen Responder (also einen Patienten, der mit Repigmentierung reagiert) definiert. Diese Defintion lautet für meine „Hausstatistik“:  ein Responder reagiert mit einer mindestens 30% Repigmentierung.

Ein Stillstand der Depigmentierung oder ein geringerer Repigmentierungsgrad als 30% ist kein Responder (also kein Behandlungserfolg) in diesem Sinne. 

Dies scheint „unfair“, da manch ein Patient auch schon glücklich sein kann, wenn seine Vitiligo „stoppt“, oder wenigstens ein wenig besser wird.

Dennoch habe ich diesen relativ strengen Maßstab angelegt, da ich erst ab einem befriedigenden Ergebnis von einem Behandlungserfolg sprechen möchte.

Welche Responderrate wir unter diesem Gesichtspunkt in unserer Praxis mit dieser Kombinationstherapie erzielen, kann ich Ihnen, aus oben angesprochenen Gründen nur individuell  per Telephon oder auf  Anfrage per eMail mitteilen.

Grundsätzlich gilt:

Die Aussicht auf einen befriedigenden Behandlungserfolg ist um so besser (Ausnahmen sind möglich: siehe(*) )

- je jünger der "Vitiligopatient" ist

- je "jünger" die Vitiligo selbst ist

 Andererseits gibt es keine absolute Altersgrenze (den Patienten betreffend oder auch seine Vitiligo betreffend), die eine Behandlung aussichtslos machen würden.

Relativ leicht repigmentiert*:

Gesicht
Hals
Körperstamm

Relativ träge und schwer repigmentieren*:

Handrücken
Fußrücken
Genitalbereich
Ellbogen
Knöchel

* ) Von diesen Beobachtungen abweichend kann es aber bei einzelnen Patienten auch umgekehrt sein („schlechte Stellen“ repigmentieren gut und „gute Stellen“ repigmentieren beim Einzelnen ev. schlecht. Ein älterer Patient kann manchmal auch besser repigmentieren als ein jüngerer etc.).