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Diese vorliegende Seite informiert über allgemeine physikalische und physiologische Aspekte der UV-Bestrahlung.

Die folgenden Abschnitte I und II decken sich in einigen Aspekten in der Information, wobei Abschnitt II mehr Informationen über die Therapeutische Anwendung von UV-Therapien beinhaltet.

Zuvor noch einige Links zu Websides, die weitere Informationen zu Aspekten von (auch Gesundheitsschutz vor ...) UV-Strahlen geben:

Thema: UV-Strahlung - Wirkungen auf den Menschen bei: www.bayern.de/lfu/umwberat/data/klima/uvmensch_2002.htm

 Thema: Besuch von Solarien;Informationen für Nutzer bei  www.berlin.de/lagetsi/Themen/16023.html

Weitere Links:

www.sterilair.com/de/inf/uvc/grundlagen1.html
www.m-ww.de/enzyklopaedie/strahlenmedizin/uv_strahlung.html


Folgende Info finden Sie bei http://de.wikipedia.org/wiki/UV-Licht:
 
Wellenlängen der elektromagnetischen Strahlung

 Elektromagnetische Wellenbereiche besitzen eine Reihe von Bezeichnungen, die in der Regel geläufiger sind, als Ihre Unterscheidung nach Frequenz oder Wellenlänge. Die nachfolgende Tabelle nennt diese ..  

Name und Wellenlänge:

Gammastrahlen                 0,0001pm - 50pm 
Röntgenstrahlung (X-Ray)   0,01nm - 15nm 

Ultraviolettes Licht (UV)   15nm - 100nm
UV (C)   100-280nm
UV (B)   280-320nm  (Anwendung von 311nm bei Vitiligo, Schuppenflechte, Neurodermitis)
UB (A)   320-400nm  (Anwendung bei Vitilig)

Sichtbares Licht    
Violett   400 - 420nm
Blau      420 - 490nm
Grün      490 - 575nm
Gelb      575 - 585nm
Orange  585 - 650nm
Rot        650 - 750nm

Infrarotes Licht (IR)    
nahes Infrarot (A)   750nm - 1400nm
nahes Infrarot (B)   1400nm-3000nm
nahes Infrarot (C)   3µm-10µm
fernes Infrarot       10µm - 1000µm

Menschen besitzen für zwei Bereiche der elektromagnetischen Wellen Sensoren. Das sind einmal die Augen, für Wellenlängen zwischen 350nm – 750nm. Wir nennen diesen Bereich Licht. Trifft keine Strahlung dieses Wellenlängenbereichs bei uns ein, so wird es vor den Augen dunkel, treten alle Frequenzen dieses Bereichs in ähnlicher Energiedichte ein, so sehen wir ein helles weisses Licht. Unterschiedliche Energiemengen der Einzelfrequenzen führen zu allen bekannten Farberscheinungen. 

Ebenso wie für das Licht, besitzen Menschen einen Sensor für infrarote elektromagnetische Strahlung. Diese wird als Wärme empfunden. Dabei dringt das nahe Infrarotlicht Typ A, etwa 4cm tief in den Körper ein, bevor es sich in Wärme wandelt. Da hier bereits grössere Blutbahnen auftreten, wird die Wärme wie bei einer Heizung unmittelbar im ganzen Körper verteilt, was wie eine Art künstliches Fieber wirkt. Die Infrarotlicht-Typen B und C dagegen werden bereits in den oberen Hautschichten absorbiert. Auch sie erwärmen den Körper, allerdings eher wie eine wärmende Zudecke. 

Ultraviolette Strahlung erreicht den Erdboden nur in geringem Mass. Für sie besitzen Menschen keinen unmittelbaren Sensor. Allerdings reagiert der Körper trotzdem auf diese Strahlung. Durch die UV-Strahlung bildet der Körper das lebensnotwendige Vitamin D und sie führt zur Bräunung der Haut. In grosser Dosierung wirk sie jedoch schädlich, führt zu Verbrennungen und zum Hautkrebs.


Folgende Information finden Sie bei www.psoriasis-muenchen.de/uvstrah1.htm

Physikalische Grundlagen der UV Behandlung

Die UV Strahlung repräsentiert die elektromagnetischen Wellen zwischen 200 und 400 nm. Zusammen mit dem sichtbaren Licht (400 nm - 780 nm) und der lnfrarotstrahlung (780 nm - 1 mm) gehört die UV B und UV A Strahlung zum Spektralbereich der Sonnenstrahlung, die auf der Erdoberfläche ankommen. Nach der unterschiedlichen photobiologischen Wirksamkeit wird die UV Strahlung in drei Bereiche eingeteilt.

UV A Strahlung (320 - 400 nm) ist ebenfalls Bestandteil der an die Erdoberfläche gelangenden Sonnenstrahlung. Wellenlängen des UV A Bereichs weisen eine 1.000 bis 10.000fach geringere entzündliche Potenz als Wellenlängen des UV B Bereichs auf. UV A kann weiter differenziert werden in stärker entzündlichen wirkendes UV A2 (320 nm - 340 nm) und ein weniger entzündlichen wirkendes UV A, (340-400 nm). UV A ist für die meisten phototoxischen und photoallergischen Reaktionen verantwortlich.
UV B Strahlung (280 - 320 nm) ist Bestandteil der an die Erdoberfläche gelangenden Strahlung und wird von einer Reihe therapeutisch genutzter künstlicher Strahlenquellen emittiert. UV B Strahlung kann an der menschlichen Haut nach 12-24 h eine Entzündlung erzeugen, führt bei hohen Energiedosen zu einem Sonnenbrand und nach 48-72 h zur Spätpigmentierung durch Anregung der Melaninproduktion.

Wirkung der UV-Strahlung auf die Haut

 Ultraviolette Strahlung hat die unterschiedlichsten biologischen Wirkungen auf den Menschen. Die Wirkung auf die Haut hängt von verschiedenen Faktoren ab. Von der Wellenlänge der UV Strahlen, denn abhängig von der Wellenlänge ist die Eindringtiefe der UV Strahlen in die Haut. Die Strahlung dringt um so tiefer ein je langwelliger sie ist. UV C Strahlung dringt in die Hornschicht ein, UV B Strahlung dringt durch die Oberhaut in den oberen Teil der Lederhaut und UV A Strahlung auch in die tieferen Anteile der Lederhaut. Am tiefsten nämlich bis in die Unterhaut kann Licht oberhalb 600 nm und kurzweilige Infrarot Strahlung eindringen. Dies ist u.A. vom Hauttyp, bzw. den Eigenschaften der Haut und von der Dosis, das ist die wirksame Bestrahlungsstärke mal der Zeit die bestrahlt wird, abhängig.
Bei der direkten Pigmentierung oder auch Sofortpigmentierung werden die in der Keimschicht der Haut vorhandenen Pigmentkörnchen (sog. Melanine) vorwiegend durch UV A Bestrahlung oxidiert. Die Melanine dunkeln nach und bewirken somit eine Bräunung der Haut. Die Bräune verblasst schon nach ein paar Tagen.

Die UV B Strahlung bewirkt die Produktion der Pigmentkörnchen Melanine. Die zunächst farblosen Melanine dunkeln durch weitere UV A Bestrahlung nach. So entsteht je nach Hauttyp eine tiefe, 2-3 Monate anhaltende Bräune mit hoher Lichtschutzwirkung, die als Langzeitpigmentierung bezeichnet wird. Die Lichtschwiele ist eine Verdickung der oberen Hautschicht, der Hornhaut durch UV B Strahlung. Sie entsteht nach einer Bestrahlungsdauer von etwa 2-3 Wochen. Sie erhöht den natürlichen Lichtschutz der Haut ganz erheblich. Ist die Lichtschwiele erst einmal aufgebaut, dann hält die Gewöhnung der Haut an UV Strahlung etwa 2-3 Monate an, bis die alte Hornschicht abgestoßen wird.

Eine der wichtigsten photobiologischen Wirkungen von UV Strahlung ist die Bildung eines Provitamins in der menschlichen Oberhaut. Dieses Provitamin wird dann von Leber und Niere in Vitamin D3 umgewandelt, das eine wichtige Rolle für den Knochenbau, die Muskulatur und das Immunsystem hat. Die Photokojunktivitis ist eine durch UV Strahlung hervorgerufene Entzündung der Bindehaut. Aus diesem Grunde ist bei der UV Bestrahlung das Tragen einer UV Schutzbrille erforderlich.