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Vitiligo-Behandlung im Sommer

 (Grundsätzliches zur UV-Bestrahlung bei der Vitiligo-Berhandlung: siehe „Bestrahlung“)

 
Wie schon auf der Seite „Vitiligo-Behandlung im Winter“ angemerkt, eine Behandlung kann zu jeder Jahreszeit begonnen werden. Für die Aspekte, die einen Vorteil der Behandlung im Winter gelten: siehe dort!

Welche Vorteile hat eine Behandlung der Vitiligo im Sommer:

Der wesentliche Vorteil der Vitiligo-Behandlung im Sommer ist der, dass gelegentlich (nicht andauernd) die notwendige UV-Bestrahlung (vor allem der UV-A-Anteil der Bestrahlungstherapie) durch ein zeitlich wohlbegrenztes Sonnenbad ersetzt werden kann (mehr dazu weiter unten)

Und der Nachteil?:

Der Nachteil (eigentlich der einzige) ist der, dass im Sommer, wenn man leicht bekleidet ist oder am Strand oder im Schwimmbad viel von seiner Haut zeigt, die nichtpigmentierte „Vitiligohaut“ deutlicher sichtbar wird (Kontrast) im Vergleich zu der durch die Therapie (aber auch durch die „normale“ Sonne) dunkler werdende, normal pigmentierte Haut.

Wie verhält sich ein „Vitiligo“-Patient im Sommer?

Die Therapie wird durchgeführt wie im Winter (Bestrahlung mit UV-A-Geräten in Kombination mit UV-B-Geräten).
Gelegentlich kann dabei eine UV-A-Bestrahlung durch ein Sonnenbad ersetzt werden.

Zu diesem Zweck sollte man eine deutlich begrenzte Zeit (z.B. 15-20 Minuten für jede Körperseite) die Mittagssonne (11Uhr bis 15 Uhr) nutzen und zwar ohne Sonnenschutzmittel.
Wenn dieses Sonnebad vorüber ist, dann sollte man sich auf jeden Fall mit einem ausreichenden Sonnenschutzmittel (auf der Vitiligo-Haut Schutzfaktor 60) schützen, soweit man weiter in der Sonne bleiben möchte, oder aber überwiegend den Schatten aufsuchen (oder T-Shirt, Sonnenhut etc.).

Was mache ich im „Urlaub an der Sonne“

Sollte der Urlaub nicht länger als 2 Wochen dauern, dann kann man in dieser Zeit sicher auf die Mitnahme eines UV-Bestrahlungsgerätes verzichten (vorausgesetzt, man kann  damit rechnen, dass die Sonne wenigstens im Schnitt alle 2 Tage scheinen wird).

Dann nutzt man die natürliche Sonne statt eines UV-Gerätes so, wie oben beschrieben.

Dauert der Urlaub deutlich länger als 2 Wochen, so kann es von Vorteil sein, sein UV-B-Gerät mitzunehmen und sich trotz Sonnenscheins alle 2 Tage die übliche kurze Zeit ( 1 bis 1 ½ Minuten) zusätzlich zur natürlichen Sonne mit UV-B bestrahlen.

Sollte dies nicht möglich sein, so ist das auch o.k. aber nicht ganz so optimal, aber eben Urlaub, den man sich natürlich gönnen sollte.

Grundsätzlich

gilt für die Sommersonne, im Urlaub oder zu Hause: Sonnenbrand vermeiden!

Dann kann auch die Sommersonne einen Beitrag zur Repigmentierung unter der Therapie leisten.